Sportförderung am DHG

 

DHG-Ruderer im Sportklassentrainingslager in Leipzig

Nach den guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr zog es die Sportklassenruderer aus den Klassen 8 bis 10 auch in diesem Jahr wieder an den Saale-Alster-Kanal nach Leipzig. So fuhren am Montagmorgen zwei vollbeladene Busse mit einem bis zum Anschlag vollgeladenen Bootsanhänger Richtung Nordosten. In Leipzig am Bundesleistungszentrum Rudern konnten sich die Sportler perfekt auf die anstehenden Deutschen bzw. Bayerischen Meisterschaften  durch lange Technikeinheiten vorbereiten. Die drei täglichen Trainingseinheiten starteten bei herrlichem Wetter und noch heilen Händen sehr erfolgversprechend.  Im Laufe der Tage mussten die Jugendlichen aber immer mehr mit den teils heftigen Winden, Gewittern und Regen zurechtkommen. Obwohl dies auch dazu führte, dass man durch ein in Folge eines heftigen Starkregens überfluteten Dachs überall in der Umkleide hätte duschen können, blieben die Betten trocken und die Sportler konnten weiter im Training alles geben. Der Donnerstagnachmittag war für alle trainingsfrei, was die Gruppe dazu nutzte, den Geschichtsunterricht durch einen Besuch des Völkerschlachtdenkmals zu vertiefen. Die eh schon strapazierten Beine schrien spätestens ab der gefühlten tausendsten Stufe auf dem Weg zur Aussichtsplattform des Denkmals. Die Belohnung folgte aber prompt durch eine herrliche Aussicht über ganz Leipzig und das umliegende Gebiet. Die beiden abschließenden Einheiten am Freitag  (die erste Einheit fand jeden Tag um sieben Uhr statt) wollten die Sportler nutzen, um ihren Beitrag zum gleichzeitig stattfindenden Lebenslauf zu leisten. Jeder hatte sich mindestens 20 Kilometer bis zum Mittagessen vorgenommen. Alle schafften dieses Ziel, wenn auch manche die letzten Kilometer laufend zurücklegten, weil die Hände einfach inzwischen  zu wund waren. Dies stellte den Einsatzwillen der jungen Athleten nicht nur für die eigene Leistung, sondern auch einen guten Zweck unter Beweis.