Sportförderung am DHG

 

Hinter den Kulissen der Sendung „Luis und Noah wollen‘s wissen“ mit Leonie Beck und Thomas Lurz 

In der Sendung „Luis und Noah wollen’s wissen“ geht es darum, dass mein Partner Noah Vasilev und ich prominente Gäste interviewen und in kleinen Spielen gegen diese antreten. Dabei versuchen wir das Ganze in einer möglichst passenden Location aufzuzeichnen, was uns bei der Sendung mit den beiden Schwimmern Leonie Beck und Thomas Lurz in das Wolfgang-Adami-Bad (Würzburg) geführt hat.

Am Mittwoch den 11. November zeichneten wir unsere zweite Sendung mit den beiden Sportlern im Wolfgang-Adami-Bad in Würzburg auf.

Mein Vater und ich waren die ersten am Aufzeichnungsort eintrafen. Da wir durch den Hintereingang ins Schwimmbad gekommen waren und somit direkt am Beckenrand standen, konnten wir gleich die Kadersportler sehen, welche im dunklen Schwimmbad ihre Bahnen zogen. Wir irrten zunächst durch die Hallen, um den Raum zu suchen, der uns vom Schwimmverein für die Aufzeichnung zur Verfügung gestellt wurde und fanden diesen auch, da Leonie uns in einem kurzen Video, das sie mir zuvor geschickt hatte, den Weg zu diesem Raum gezeigt hatte.

Mein Vater und ich waren allerdings beide der Meinung, dass sich der Raum nicht so gut eignet, da die Akustik dort ziemlich schlecht war und wir auch keinen schönen Hintergrund während der Aufzeichnung gehabt hätten. Nach etwa zehn Minuten trafen dann auch mein Partner Noah und sein Vater ein, die für unseren Werbeblock bereits warme Burger dabei hatten. Diese Werbeblocks die während der Sendung eingespielt werden, sind notwendig, um die Sendung zu finanzieren, da wir uns im Privatfernsehen befinden. Nach und nach stießen dann auch Leonie und unser Kamerateam dazu. 

Wir tauschten uns zunächst ein bisschen aus, weil wir uns zuvor noch nicht persönlich getroffen hatten. Währenddessen versuchte unser Kamerateam die Schwimmbadleitung zu überzeugen, den Ort der Aufzeichnung doch in die große Schwimmhalle zu verlagern, da der Hintergrund dort sehr schön ist und außerdem die Akustik stimmt. Nach dieser kurzen Diskussion mit den Verantwortlichen durften wir mit unserem Equipment in die große Schwimmhalle ziehen, was auch daran lag, dass Leonie ein gutes Wort für uns eingelegte. Das Kamerateam baute auf, es wurden alle verkabelt und Noah und ich klärten noch ein paar Details bezüglich des Ablaufs der Sendung. 

Foto: Bernd Zehnter

Weil diese Aufzeichnung auch erst unsere dritte war, kann noch lange nicht von einem perfekten Ablauf gesprochen werden. Anfangs werden eben immer ein paar Fehler gemacht. Außerdem verspüren wir vor jedem Dreh eine gewisse Nervosität, weil wir sowohl die Gäste als auch das Team nicht enttäuschen wollen. Nachdem Thomas nach etwas Verspätung zu uns stieß, sagte er nur, dass die Arbeit heute so toll gewesen wäre, dass er dort gar nicht weg wollte, so ein Spaß hätte das heute gemacht, was direkt für einen Lacher und eine lockere Atmosphäre sorgte. 

Dadurch legte sich unsere Anspannung zumindest ein bisschen. Nach diesen Komplikationen konnte es dann endlich losgehen und wir freuten uns darauf unsere Vorbereitung nun hoffentlich in eine gelungene Sendung ummünzen zu könnten. Alle waren auf ihrer Position und Marco, unser Regisseur, gab mir das Zeichen zum Start. 

Theoretisch hätten wir natürlich auch mehrere Anläufe gehabt, allerdings versuchen wir das Ganze immer in einem Durchgang aufzuzeichnen, weil wir eine unruhige Stimmung vermeiden wollen.  Die Aufzeichnung im vollen Gange, wir stellten unsere Fragen, Leonie und Thomas beantworteten diese. Als wir schließlich unser erstes Spiel begannen, fand der bis dahin reibungslose Ablauf jedoch sein Ende, weil während des Spiels für ein paar Sekunden das Licht ausgefallen war und wir die Szenen nochmal drehen mussten.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass Noah und ich eigentlich das erste Spiel gewonnen hatten, bei der Wiederholung aber leider verloren, was uns ehrlich gesagt ziemlich ärgerte.  

Foto: Bernd Zehnter

Was man im Fernsehen natürlich nicht sieht, sind die Gespräche, die wir vor, nach, oder während der Sendung mit unseren Gästen führen, die in diesem Fall für eine sehr gelassene Atmosphäre sorgten, was sehr für unsere Gäste spricht. Vor allem Leonie hat uns sehr dabei geholfen unsere Anspannung zu mindern. Als es dann zum letzten Spiel kam, wurde es nochmal emotional, weil wir endlich auch einen Sieg einfahren wollten, aber auch Leonie und Thomas, natürlich immer und überall gewinnen wollen. 

Foto: Bernd Zehnter

Deshalb wurde es auch mal ziemlich laut, während wir uns gegenseitig anfeuerten. Letztendlich konnten uns die beiden Schwimmer dann in beiden Spielen schlagen und luden uns aufgrund der Niederlage zu einem Schwimmtraining bei ihnen im Wolfgang-Adami-Bad ein, worauf wir uns nach dem aktuellen Lockdown noch freuen dürfen. 

Insgesamt war es ein sehr gelungener Dreh, was nicht zuletzt an unseren bodenständigen und sympathischen Gästen lag. Zudem gibt noch einen Aspekt, der auf jeden Fall genannt werden muss:  die Sendung hat nämlich länger gedauert als geplant. Leonie wurde deshalb schon ein bisschen unruhig, da sie am nächsten Morgen Training hatte und nach der Aufzeichnung eigentlich noch etwas essen wollte. Irgendwann war es zu spät, da Thomas immer wieder Mal (aus beruflichen Gründen) telefonieren musste. Leonie machte sich dann einfach selbst vor Ort etwas zu essen und wartete anschließend mit uns auf Thomas ohne sich in irgendeiner Art und Weise zu beschweren, was uns sehr beeindruckte. 

 

Geschrieben von Luis Zehnter