Sportförderung am DHG

 

NBBL Summerleague

Am vergangenen Samstag reiste die Würzburger NBBL nach München, um dort ihr drittes und viertes Spiel in der NBBL Summerleague zu bestreiten. Die NBBL Summerleague soll als Ersatz für die auf Grund von Corona ausgefallene Saison gelten. Die ersten beiden Spiele fanden in der Woche zuvor in Würzburg statt, jedoch musste das Team in kleiner Besetzung zwei Niederlagen einstecken. Die Ergebnisse waren für den neuen Headcoach Oliver Elling aber zweitrangig: ,,Es war gut nach einem Jahr wieder in die Halle zu kommen und einfach zu spielen. Leider waren wir nur neun Spieler und dann sind zwei Spiele an einem Tag einfach zu viel.‘‘

In München startete dann das dritte Spiel der Summerleague um 14 Uhr gegen die Brose Bamberg mit dem ehemaligen Würzburger JBBL-Coach Jan Schröder. Die Würzburger kamen jedoch aufgrund des Verkehrs erst 20 Minuten vor Spielbeginn am FC Bayern Campus an, wodurch nur wenig Zeit zum Aufwärmen blieb. Das machte sich letztendlich in den vielen verworfenen Distanzwürfen bemerkbar. Dennoch ging die Würzburger NBBL mit einer knappen Führung ins 2. Viertel. Diese hielt aber nicht lange an, denn Bamberg dominierte deutlich. In der Offensive gelang den Würzburgern kaum etwas und so ging das Team mit einem 7 Punkte Rückstand in die Halbzeitpause. Nach der Pause war die Partie relativ ausgeglichen, dennoch reichte es letztendlich nicht für den Sieg und die Bamberger gewannen mit 20 Punkten Abstand.

Endstand: 63:86 (SOW: BAM)

Spieler des DHG: Elijah Ndi (Q11) 13 Punkte; David Gerhard (Q11) 10 Punkte; Paul Nickola (10a) 9 Punkte; Tarik Tucovic (Q11) 7 Punkte; Tim Fechner (10a); Timm Kowal (9a)

Im zweiten Spiel des Tages um 17 Uhr stand die Würzburger NBBL gegen den FC Bayern München vor keiner leichteren Aufgabe. Es war früh zu erkennen, dass die  Würzburger Mannschaft den nötigen Willen zeigte, um mit den Gastgebern mithalten zu können. Würzburg spielte wesentlich besser als im Spiel zuvor und hielt sich mit 3-Punkte Würfen zunächst im Spiel. Im 2. Viertel drehten die tief besetzten Münchner auf, erzwungen viele Turnover und vergrößerten somit den Abstand auf 23 Punkte zur Halbzeit. Nach der Halbzeitpause versuchten die Würzburger den Abstand auszugleichen, allerdings ohne Erfolg. Der FC Bayern holte aufgrund seiner Größe und Physis unter dem Korb insgesamt deutlich mehr Rebounds als die Unterfranken und baute seinen bereits großen Vorsprung weiter aus. Letztendlich gingen die Würzburger als Verlierer vom Feld, bewiesen gegen den FC Bayern jedoch Willenskraft bis zum Schluss.

Endstand: 99:64 (FCB:SOW)

Spieler des DHG: David Gerhard (Q11) 19 Punkte; Elijah Ndi (Q11) 18 Punkte; Paul Nickola (10a) 6 Punkte; Tim Fechner (10a) 3 Punkte; Tarik Tucovic (Q11); Timm Kowal (9a)