Sportförderung am DHG

 

Anna Händle und Finn Stäblein feiern Erfolge bei Qualifikationsregatten zu den Weltmeisterschaften


Am Wochenende vom 05. Juni bis 06. Juni fanden sowohl eine Regatta auf der Regattastrecke in Ratzeburg, die zur Qualifikation zur anstehenden U23-Weltmeisterschaft in Tschechien diente, als auch die Kleinbootüberprüfung der Junioren (Altersklasse 17/18) auf der Regattastrecke Hamburg Allermöhe statt.

Anna Händle (auf Schlag) mit ihrer Mannschaft Quelle: Roland Händle

Die DHGlerin Anna Händle (Q12) durfte bei der Qualifikationsregatta im Vierer mit Steuerfrau in der Altersklasse U23 an den Start gehen, da sie sich zuvor bei der Kleinbootüberprüfung in München mit ihrer Zweier-Partnerin Magdalena Rabl den 7. Platz sichern konnte und somit zur potenziellen Nationalmannschaftsbildung in Leipzig eingeladen wurde. Hier wurde dann entschieden in welchem Boot Anna an der Regatta in Ratzeburg, bei der es um die Qualifikation zur  U23-Weltmeisterschaft ging, rudern wird. Am Sonntag wurde dann das alles entscheidende Rennen ausgetragen, bei dem es um „alles oder nichts“ ging. Wenn es Anna mit ihren Mannschaftskameradinnen gelingen würde dieses Rennen zu gewinnen, würde sie zur U23-Weltmeisterschaft fahren dürfen. Doch auch die starke Konkurrenz wollte sich den Traum von der WM-Teilnahme erfüllen. Besonders das Team aus körperlich sehr starken Studentinnen, die extra für die Regatta aus den USA eingeflogen waren, stellten eine große Konkurrenz dar. Doch Anna und ihre Mannschaft konnten sich durchsetzen und es gelang ihnen nach einem spannenden Rennen den Sieg einzufahren und sich somit für die U23-WM, die vom 05. Juli bis 11. Juli 2021 auf dem Ruderkanal Racice in Tschechien stattfinden wird, zu qualifizieren.

Auch Finn Stäblein (ebenfalls Q12) bewies am Wochenende vom 5.-6. Juni sein Können bei der Kleinbootüberprüfung auf der Regattastrecke Hamburg-Allermöhe. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden zu diesem Rennen nur die 36 besten Ruderer Deutschlands, welche durch die Rangliste und andere Regatten bestimmt wurden, zu diesem Rennen eingeladen. Bei der letzten Kleinbootüberprüfung Ende April konnte Finn seine Leistung noch nicht optimal zeigen, da er aufgrund einer Schulterverletzung erst kurz vor der Regatta wieder ins Training einsteigen konnte. Doch in den letzten 5 Wochen durfte er wieder vollständig trainieren und arbeitete mit seinem Trainer Roland Händle ambitioniert an seiner Rudertechnik sowie der Rennstrategie. Und die harten Trainingswochen zahlten sich aus: Finn konnte seinen Vorlauf souverän gewinnen und auch das zweite Rennen, bei dem es um den Einzug ins A-Finale ging, entschied er mit knapp 5 Sekunden Vorsprung für sich. Mit diesem Ergebnis konnte Finn am Sonntag sehr zufrieden im A-Finale an den Start gehen. Hier erreichte er einen sehr guten 5. Platz. Mit dem 5. Platz verfehlte Finn nur knapp die Direktnominierung zu den Junioren-Weltmeisterschaften (Platz 1-4). Da allerdings 8 Skuller für die WM,die vom 11.-15.August 2021 in Bulgarien stattfindet, nominiert werden und Finn neben seiner guten Platzierung bei der Kleinbootüberprüfung auch zu den besten Ruderergometer-Fahrern Deutschlands zählt, stehen seine Chancen sehr gut bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften, die vom 24.-27. Juni in Essen ausgetragen werden, für die Weltmeisterschaft nominiert zu werden. Zudem fuhr Finn auch noch einen Zweier mit dem 3. Platzierten aus dem Einer-Finale. Hier konnten sich die beiden den 4. Platz sichern.

Mit diesen hervorragenden Ergebnissen können Anna und Finn nun zuversichtlich auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften hintrainieren. Wir gratulieren zu diesen Erfolgen!

Yasmina Kißner