Sportförderung am DHG

 

Interview mit Otto Eggert

 Der Hockey Spieler, Otto Eggert (10a im Deutschhaus Gymnasium) erzählt in diesem Interview über seine typische Trainingswoche, Unterschiede zwischen Sommer- und Wintertraining, sowie seine persönlichen Ziele und die seiner Mannschaft in der nächsten Saison.


Frage: Wie lange spielst du schon Hockey und wie bist du zu deinem Sport gekommen?

Quelle: Otto Eggert

Otto: Ich spiele seit ich fünf Jahre alt bin und habe damals angefangen, weil in der Familie von meinem Onkel alle Hockey spielen. (Bei meiner Familie direkt aber niemand).

Frage: Welche Position spielst du?

Otto: Grundsätzlich spiele ich eigentlich alles *lacht*, aber im Verein werde ich im def. Mittelfeld eingesetzt, habe aber letzte Saison Innenverteidigung gespielt. Im Kader ist meine Position allerdings im Sturm (links um genau zu sein).

Frage: Wie oft in der Woche trainierst du und wie läuft ein typisches Training bei dir ab?

Otto: Abhängig davon, ob Vorbereitung oder Spielbetrieb ist, variiert es zwischen drei bis vier Mal die Woche. Montags habe ich in Nürnberg Auswahl-Training. Dienstag und Donnerstag findet normales Vereinstraining statt und während der Vorbereitung auch am Samstag. Das Training beginnt entweder mit einem typischen Aufwärmprogramm oder mit einer Blackroll. Darauf folgt ein Einspielen und spezifische Übungen (technisch/taktisch) für das nächste Spiel. Abschließend  findet ein Spiel statt und wir trainieren kurze Ecken. In Nürnberg dagegen variiert der Trainingsaufbau. Aktuell machen wir vor allem Übungen für die Landessichtung.

Frage:  Welche Möglichkeiten werden durch die Landessichtung geboten?

Otto: Bei der Landessichtung werden die Besten aus Bayern nach Ludwigsburg geschickt (Bayern hat 7+Torwart Plätze für die Landessichtung). Denjenigen wird die Möglichkeit geboten in den DHB (Deutscher Hockey Bund) zu kommen, um später in der Nationalmannschaft oder Jugend Nationalmannschaft einen Platz zu bekommen. Den Sprung habe ich leider noch nicht geschafft und wurde dieses Jahr, was leider wegen meinem Alter das Letzte ist, nicht nominiert.

Frage: Wie verlief deine letzte Saison, gab es viele Einschränkungen oder Absagen durch Corona?

Otto: Durch Corona wurde unsere gesamte Saison verschoben. Unsere Punktspiele haben fast alle stattgefunden, doch alle Vorbereitungsturniere bzw. Spiele und die komplette Hin-& Endrunde haben wir abgesagt.

Frage: Gibt es Unterschiede im Training zwischen Winter und Sommer?

Otto: Ja, ziemlich große Unterschiede sogar. Hockey wird im Winter in der Halle gespielt und ist fast ein komplett anderer Sport, da es dann um einiges schneller ist und auf engerem Raum ausgetragen wird. Dadurch ändert sich auch das Training, zwar nicht besonders vom Ablauf, sondern einfach vom Technischen.

Frage: Was war dein bisher größter Erfolg?

Otto: Ich denke die Teilnahme an der Bayrischen Meisterschaft 2019/2020 in der Halle. Das hört sich nicht besonders spektakulär an, aber hier in Würzburg wird der Hockeysport eher als Breitensport betrieben. Deswegen hab ich schon mit dem Gedanken gespielt nach Nürnberg oder Ludwigsburg zu wechseln, um dort auch mal in der deutschen Endrunde mitzuspielen.

Frage: Hast du dir ein persönliches Ziel für das nächste Jahr gesetzt?

Otto: Da ich nicht mit auf die Landessichtung mitgenommen wurde, ist es auf jeden Fall mein Ziel nächstes Jahr bei einem DHB Turnier teilzunehmen, um dort eventuell gesichtet zu werden.

Frage: Habt ihr als Team ein gemeinsames Ziel vor Augen in der nächsten Saison?

Otto: Wir sind in Würzburg leider ein kleiner Kader, der aber eigentlich schon hohe Qualität hat. Deshalb hoffe ich auf eine erneute Teilnahme bei der Bayerischen Meisterschaft in der Halle.

Annika Scheller (Q12)