Sportförderung am DHG

 

DHG-Ruderer vergleichen sich mit den besten Nachwuchssportlern Deutschlands 



Normalerweise beginnt für die Ruderleistungssportler im Frühjahr die Hauptsaison. Doch wegen der aktuellen Corona-Pandemie wurden die geplanten Regatten im Frühjahr 2021 abgesagt. Um den Kadersportlern trotzdem eine Trainingsmaßnahme mit Wettkampfcharakter zu ermöglichen, veranstaltete der Deutsche Ruderverband am Wochenende vom 23.- 25. April eine Regatta, bei der die besten Nachwuchssportler aus ganz Deutschland in den Kleinbooten gegeneinander antreten konnten. Um große Menschenversammlungen zu vermeiden, fand für die U23 Mädchen der Leistungsvergleich in Berlin-Grünau und für die U19 Jungen in Hamburg statt. Auch der DHG- Schüler Finn Stäblein und die DHG-Schülerin Anna Händle (beide Q12) nahmen an diesem Vergleich teil.

 

Die Trainingsmaßnahme startete für Anna und ihre Partnerin Magdalena Rabl im Zweier ohne am Freitag in Grünau mit einem Time-Trial, da die Langstrecke in Leipzig zuvor abgesagt wurde. Trotz der schweren Wetterbedingungen erzielten
Anna und Magdalena in einem starken Starterfeld von zwanzig Booten die elft schnellste Zeit. Nach der Platzierung im Time-Trial wurden dann die Plätze für den Vorlauf am Samstagmorgen gesetzt. Die beiden teilten eine Gruppe mit dem Zweier ohne aus Trier, der sich 2020 für die EM qualifiziert hatte.Im Rennen am Samstagvormittag zeigten die beiden, dass sie mit ihrer starken Konkurrenz mithalten konnten und überquerten nur 0,5 Sekunden nach den drittplatzierten Trierern mit der insgesamt sechst schnellsten Zeit die Ziellinie. Im Halbfinale fürs C/D-Finale am Samstagnachmittag setzten sie sich von Beginn an an die Spitze des Feldes und sicherten sich ein Ticket fürs C-Finale. Aufgrund von Schwierigkeiten vor dem Start konnten sie am C-Finale leider nicht teilnehmen.

 

 Anna (auf Schlag) und Magdalena in Berlin, Foto: Roland Händle


Gleichzeitig begann der Leistungsvergleich für Finn Stäblein im Einer in Hamburg. Nach der Trainingseinheit am Freitag fanden am Samstagvormittag auch hier die Time-Trials statt. Das schlechte Wetter und die damit verbundenen schwierigen Bedingungen bewältigte Finn souverän und kam als siebzehnter ins Ziel. Am Samstagnachmittag bewies er dann im Vorlauf, dass auch er ganz vorne mitfahren kann und ergatterte nach einem guten Rennen mit dem dritten Platz den Einzug ins Halbfinale. Noch am gleichen Tag meisterte er ein spannendes Halbfinale, bei dem er ganz knapp das B-Finale verpasste. Am Sonntag im C-Finale hieß es dann nochmal alles geben. Auch hier zeigte Finn Stäblein seine Stärken über den gesamten Streckenverlauf und konnte sich den dritten Platz sichern.

Wir gratulieren zu diesem Erfolg!