Sportförderung am DHG

 

Bayerische Meisterschaften der U16 weiblich - 2. Spieltag: Revanche im Finale 

„Am Ende kackt die Ente!“

Nach dem erfolgreichen ersten Spieltag der Bayerischen Meisterschaften, standen sowohl die TG 48 Würzburg gegen den FV Jahn München im Halbfinale, als auch darauffolgend der MTV München gegen den Post SV Nürnberg.

Am 10.04.2022 trafen um 10 Uhr die TGW und der FV Jahn München im Halbfinale aufeinander.
Zunächst zeichnete sich ein spannendes Spiel ab und das erste Viertel endete mit einem knappen Ergebnis von jeweils 10 Punkten. Im zweiten Viertel [TGW 26:20 FV] allerdings konnte die TGW sich mit einigen guten Korbaktion absetzen und führte letztlich mit 6 Punkten. Dieser Vorsprung konnte im dritten Viertel [TGW 42:31 FV] weiter ausgebaut werden und schließlich auch bis zum Schluss aufrechterhalten und noch erweitert werden.
Mit einem Endergebnis von 59 zu 43 qualifizierten sich die Spielerinnen der TGW für das Finale.
Wie in den beiden Spielen des vorigen Tages, konnten auch hier Topscorerinnen (10a DHG) Chanel Ndi (16 Punkte) und (9a DHG) Elina Timoschenko (18 Punkte) überzeugen.

Das darauffolgende Spiel um das Finale, Post SV Nürnberg gegen den MTV, um 11:30 Uhr entschied letzterer deutlich mit 79 zu 49 Punkten für sich. Besonders hervor stach hier, wie auch schon im Spiel gegen Würzburg, deren Topscorerin Helena Englisch (42 Punkte).

Um 13 Uhr fand das Spiel der dritten Plätze aus den Gruppenspielen statt. Am Ende erreichte der BC Hellenen München den 5. Platz im Turnier der Bayerischen Meisterschaften und der SC Kemmern den 6. Platz.

Somit trafen im Spiel um den 3. Platz um 14:30 Uhr der Post SV Nürnberg und der FV Jahn München aufeinander. Gespielt wurde damit um die letzte Chance zur Qualifikation für die südostdeutsche Meisterschaft.
Bereits im ersten Viertel [FV 14:7 Post] konnten die Spielerinnen aus Jahn München eine Punktedifferenz von 7 Punkten aufbauen und diese im Verlauf des zweiten [FV 23:15 Post] und dritten Viertels [FV 46:30 Post] um 16 Punkte ausbauen. Mit 56 zu 46 Punkten entschieden diese am Ende das Spiel für sich. Somit erreichte Nürnberg den 4. Platz und Jahn München sicherte sich den 3. Platz in diesem Turnier.

Im Finale um 16 Uhr trat die Würzburger U16 nun erneut gegen die des MTV München an.
Über das erste Viertel [TGW 19:22 MTV] hinweg erkämpfte sich der MTV München, trotz einiger vielversprechenden Aktionen der Spielerinnen der TGW, einen knappen Vorsprung von 2 Punkten.
Allerdings konnte aufgrund einer überzeugenden Defense der Würzburger, vor allem gegenüber Helena Englisch des MTV (verteidigt von Elina Timoschenko), der Ausgleich erspielt werden. Weitere erfolgreiche Würfe, sowie andere Korberfolge, sorgten für ein Endergebnis des zweiten Viertels von 34 zu 29 Punkten für die TG Würzburg. Dieser nun erreichte Vorsprung gegenüber dem MTV steigerte die Mentalität der Würzburgerinnen im dritten Viertel nochmals deutlich, während sich beim kleinen Kader des MTV langsam etwas Müdigkeit, aufgrund dieses kräftezehrenden Turniers, abzeichnete. Dagegen überzeugte die TGW weiter mit guten Abschlüssen und konnte ihren Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels [TGW 52:45 MTV] auf 7 Punkte ausbauen. Obwohl im Verlauf des 4. Viertels wichtige Spielerinnen von Würzburg, darunter auch DHG-Spielerinnen Chanel Ndi und Elina Timoschenko, ausgefoult waren, hatte der MTV keine Chance mehr gegen die Spielerinnen der TGW. Über das Spiel hinweg fielen vor allem die Topscorerinnen Charlotte Soth (ehemalige DHG-Schülerin), die vier 3-Punkte-Würfe verwandelte und abermals Elina Timoschenko auf.
Mit einem Endergebnis von 74 zu 58 Punkten entschied die TG 48 Würzburg am Ende das Turnier für sich und konnte sich den Titel des Bayerischen Meisters sichern. Damit hat die U16 weiblich gutes Timing bewiesen, indem sie das richtige der beiden Spiel gegen den MTV gewonnen hat. Oder wie es der bekannte Basketball-Fernsehmoderator Frank Buschmann ausdrücken würde: „Am Ende kackt die Ente!“
Danach ließen sich die Spielerinnen verdientermaßen von den, das ganze Wochenende zahlreich erschienen Zuschauern feiern.


Lea Eirich (Q11)